INFORMATION über die Förderung
von thermischen Solaranlagen für Häuser bis zu 3 Wohnungen


1.Wer wird gefördert?
   
1.1 Der (die) Eigentümer der Liegenschaft.
Besitzen Förderungswerber bzw. Förderungswerberinnen sowohl Haupt- als auch Nebenwohnsitze, so kann eine Förderung nur für jenen Wohnsitz gewährt werden, der vom Zeitpunkt des Antrags rückwirkend seit 2,5 Jahren als Hauptwohnsitz bewohnt wird.
1.2 Bei dieser Förderung gelten keine Einkommensgrenzen!

2. Was wird gefördert?


2.1
Thermische Solaranlagen
Der Zuschuss beträgt für Häuser bis zu drei Wohnungen für die Warmwasseraufbereitung oder Übergangsheizung bei
Verwendung einer wassergeführten Solaranlage mit Wärmemengenzähler
1.100 Euro als Sockelbetrag und zusätzlich
75 Euro pro m² Standard-Kollektorfläche bzw.
110 Euro pro m² Vakuum-Kollektorfläche.
Die Kollektorfläche (Aperturfläche) muss bei Standard-Kollektorfläche mindestens 4 m², bei Vakuum-Kollektorfläche mindestens 3 m² betragen. Die Höhe der Förderung ist mit 3.000 Euro begrenzt.
Wenn eine Produktzertifizierung einer anerkannten Prüfstelle für den Kollektor nach der "Solar Keymark"-Richtlinie vorliegt, erhöht sich der Zuschuss auf:
100 Euro pro m² Standard-Kollektorfläche bzw.
140 Euro pro m² Vakuum-Kollektorfläche.
Die Kollektorfläche (Aperturfläche) muss bei Standard-Kollektoren mindestens 4 m², bei Vakuum-Kollektoren mindestens 3 m² betragen. Die Höhe dieser Förderung ist mit 3.800 Euro begrenzt.
Bei Erweiterung bzw. Austausch einer bestehenden älteren Solaranlage durch neue Kollektoren entfällt der Sockelbetrag.
Ein Wärmemengenzähler ist in jedem Fall vorzusehen!

3. Wie wird gefördert?


Die Förderung besteht in der Bewilligung von einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschüssen.
Das Ausmaß der Förderung darf höchstens 50 % der Kosten (ohne Umsatzsteuer) je Förderungsmaßnahme betragen.

4. Wichtige Hinweise:

4.1 Die Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Vorlage der Rechnungen und Zahlungsbelege, sofern diese zum Zeitpunkt der Einlangung des Ansuchens nicht älter als zwei Jahre sind.
4.2 Diese Zwei-Jahresfrist gilt nicht, wenn die Anlage im Zuge der Neuerrichtung eines Wohnhauses eingebaut wird. In diesem Fall ist das Ansuchen aber zum Zeitpunkt des Bezugs der Wohnung(en) einzubringen.
4.3 Eine Förderung ist nur für typengeprüfte Anlagen, welche ausschließlich für dauernd bewohnte Wohnungen verwendet werden, möglich. Für Zweitwohnsitze gibt es keine Förderung.
4.4 Gebrauchte Anlagen sind nicht förderbar.
4.5 Eine Förderung kann nur im Falle des Erstbezugs oder wenn das Wohnhaus seit mindestens 2,5 Jahren als Hauptwohnsitz bewohnt wird bewilligt werden.
4.6 Eine Förderung für den Austausch einer Solaranlage ist erst nach Ablauf von 10 Jahren, beim Tausch einer Wärmepumpe nach Ablauf von 15 Jahren ab Verwendung möglich.


Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Soziales und Gesundheit
Abteilung Wohnbauförderung
Bahnhofplatz 1
4021 Linz



 

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